Verhaltenskodex

Unser Verein – Unsere Verantwortung                                                                           csm_ehc_logo_033a408689

Verhaltenskodex

des Eishockey-Clubs Nürnberg 1980 e.V.


Einleitung

Dieses Dokument umfasst Werte, Regeln, Verhaltensweisen und Konsequenzen, die für alle Vereinsmitglieder, Spieler, Eltern, Trainer, Betreuer, angestellte und ehrenamtliche Mitarbeiter sowie andere mit unserem Verein in Verbindung stehende Personen (nachfolgend – EHC80er) verbindlich sind und eine Grundlage für ein intaktes Vereinsleben darstellen.

Wir alle legen beim Eishockey-Club Nürnberg 1980 e.V. (nachfolgend – EHC80) größten Wert auf einen offenen Dialog und einen freundschaftlichen Umgang miteinander. Nicht alles muss unter Menschen geregelt werden. Oft genügen die Zügelung des eigenen Ichs und der gute Wille.

Der vorliegende Kodex stellt ein Sammelsurium des menschlichen Verhaltens dar, wie es notwendig ist, um als Verein ein vorbildliches Bild nach Innen und nach Außen abzugeben. Eine Verletzung der hier aufgeführten Regeln wird für den Schuldigen Konsequenzen haben, die je nach Schwere des Vergehens von einer Suspendierung vom Training/Spiel bis hin zum Hausverbot oder gar zum Ausschluss aus dem Verein reichen können.

Wir empfehlen das genaue Lesen und Befolgen des vorliegenden Verhaltenskodexes. Er gilt als verbindlich für alle EHC80er ab dem Datum seiner Veröffentlichung auf der Internetseite des Vereins – www.ehc80.eu . Der Verhaltenskodex wird außerdem in der Geschäftsstelle unseres Vereins in gedruckter Form ausgelegt und für alle zugänglich gemacht.

1. Grundlegendes

1.1. Die Eltern bringen ihre Kinder zum EHC80, damit diese Schlittschuhlaufen, Eishockey, Disziplin, Charakterstärke und korrektes soziales Verhalten in einem Team lernen, gesund aufwachsen und einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung nachgehen.

1.2. Kinder und Jugendliche wollen Eishockey lernen und spielen sowie Spaß haben.

1.3. Der Trainer ist die einzige Person, die ihnen das Eishockey beibringen kann.

1.4. Betreuer sind die einzigen Personen, die im Training und Spiel das Umfeld unmittelbar so gestalten, dass Spieler und Trainer ihre Aufgaben optimal erfüllen können.

1.5. Trainer und Betreuer sind die einzigen Personen, die während der sportlichen Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen deren Entwicklung in Sachen Disziplin, Charakterstärke und soziales Verhalten maßgeblich positiv beeinflussen können.

1.6. Der Vorstand, der Elternrat, die Geschäftsstelle und andere ehrenamtliche Mitarbeiter sorgen dafür, dass der Verein seine Aufgaben in sportlicher und sozialer Hinsicht im Rahmen des Konzepts „Im Mittelpunkt steht das Kind!“ erfüllt.

1.7. Über Fehlverhalten der Spieler trifft einzig und allein der Haupttrainer der Mannschaft die Entscheidung. In seiner Abwesendheit – sein Co-Trainer oder Vertreter. Über den Verbleib eines Spielers im Verein entscheidet der Vorstand als letzte zuständige Instanz.

1.8. Über Fehlverhalten der Eltern, der Trainer, der Betreuer, der Elternräte, der Vereinsmitglieder, der angestellten und ehrenamtlichen Mitarbeiter entscheidet der Vorstand bzw. die Mitgliederversammlung.

1.9. Alle EHC80er begegnen einander und unseren sportlichen Gegnern mit Respekt und Wertschätzung.

1.10. Eltern, Spieler, Trainer, Betreuer, Offizielle und Zuschauer unserer sportlichen Gegner haben die gleichen Ziele, Wünsche, Träume und Emotionen wie wir. Wir empfangen sie gastfreundlich, hilfsbereit und zuvorkommend.

1.11. Schiedsrichter sind Menschen wie wir. Jedoch müssen sie während des Spiels innerhalb von Sekunden Entscheidungen treffen, die einen der sportlichen Gegner in eine nachteilige Situation bringen und manchmal dessen Unmut hervorrufen. Ein solcher Mensch, dessen Engagement auf seiner Begeisterung fürs Eishockey basiert und in keiner Relation zur Vergütung steht, verdient in jeglicher Situation Respekt und Hochachtung. Seine Entscheidungen sind für alle Beteiligten endgültig und verbindlich.

Lediglich die Offiziellen des EHC80 dürfen der Entscheidung des Schiedsrichters widersprechen, indem sie dies schriftlich entsprechend dem Regelwerk des unmittelbar zuständigen Verbandes tun.

1.12. Würde, Rechte und Eigentum eines Menschen sind unantastbar.

1.13. Erwachsene sind Vorbilder für Kinder und Jugendliche.

1.14. Wir handeln nach den Regeln unseres Vereins und der zuständigen Verbände.

1.15. Geltungsbereich. Der vorliegende Verhaltenskodex gilt in Sportstätten und unmittelbar in derer Nähe, an Orten der vom Verein organisierten und durchgeführten Sport- und Freizeitveranstaltungen sowie in den vom Verein für die An-/Rückreise der Mannschaften und der Begleitpersonen zu/von Sport- und Freizeitveranstaltungen angemieteten bzw. bereitgestellten Personenbeförderungsmitteln. Bei Teilnahme der EHC80er an einer auswärtigen Veranstaltung mit eingeplanter ein- oder mehrmaliger Übernachtung gelten die Regeln des Verhaltenkodexes ab dem Zeitpunkt des Eintreffens der EHC80er am Treffpunkt der Abreise am Heimatort für die gesamte Dauer der Reise.

2. Gesundheit

2.1. Im Falle einer Verletzung des Spielers im Spielbetrieb obliegt die Entscheidung über die Art und Weise der medizinischen Betreuung bzw. über die Fortsetzung der aktiven Beteiligung des Spielers am Spielgeschehen einzig und allein dem Dienst leistenden Sanitäter. Im Trainingsbetrieb – den Betreuern.

Eine unaufgeforderte Einmischung seitens der Eltern und der Offiziellen ist unzulässig und verboten!

Die Betreuer haben einen entsprechenden Erste-Hilfe-Kurs zu absolvieren und diesen im zeitlichen Abstand von 2 Jahren zu wiederholen. Entsprechende Nachweise sind dem Vorstand vorzulegen.

Die Organisation solcher Kurse übernimmt der Elternrat-Arbeitskreis Versorgung und Organisation. Die Kosten trägt der Verein.

2.2. Ohne schriftliche Genehmigung des Vorstandes sind das Anbieten, die Vermittlung, die Verwendung, das Verabreichen und der Verkauf von leistungsfördernden oder sonstigen Präparaten sowie Waren aller Art verboten.

2.3. Jeder Spieler hat 1mal im Jahr vor dem 1. Eistraining der neuen Saison den Betreuern seiner Mannschaft ein ärztliches Attest vorzulegen (siehe Download-Vordruck auf der EHC80-Internetseite Verein/Mitgliedschaft/Ärztliches Attest), in dem die Unbedenklichkeit hinsichtlich der Teilnahme eines Spielers am Training- und Spielbetrieb durch einen Arzt bestätigt wird. Das Ärztliche Attest sollte nicht vor Juli des jeweiligen Jahres ausgestellt sein. Ohne ein solches Attest ist die Teilnahme des Spielers am Trainings- und Spielbetrieb nicht möglich!

Für das Schnuppertraining bei Anfängern ist kein ärztliches Attest vorgeschrieben. Die Eltern werden jedoch darauf aufmerksam gemacht, dass für die Teilnahme am regelmäßigen Trainingsbetrieb die Vorlage eines solchen zwingend notwendig ist.

Die bei der Bertolt-Brecht-Schule eingeschriebenen Spieler haben das von der Bertolt-Brecht-Schule vorgeschriebene aktuelle ärztliche Attest zeitnah auch dem EHC80 in Kopie vorzulegen.

2.4. Spieler selbst und Eltern haben für eine ausgewogene Ernährung des Spielers vor, während und nach dem Spiel Sorge zu tragen. Entsprechende Eishockey-spezifische Informationen finden sich auf der EHC80-Internetseite unter Wissen&Können/Ernährung. Der Verein ist bemüht, den Spielern für die Dauer des Trainings und der Spiele geeignete Getränke zur Verfügung zu stellen.

2.5. Der Konsum von alkoholischen Getränken durch Spieler vor, während und nach dem Spiel ist verboten. Wird ein unter Alkoholeinfluss stehender Spieler von einem Trainer oder Betreuer in einer Eishockey-Sportstätte oder in ihrer Nähe angetroffen, so ist vom Haupttrainer dem Spieler ein Spiel- bzw. Trainingsverbot auszusprechen. Im Wiederholungsfall hat der Haupttrainer beim Vorstand einen Antrag auf Ausschluss aus dem Verein einzureichen.

2.6. Der Konsum von alkoholischen Getränken in Bussen während der Hin- und Rückfahrt zu/von einem Spiel /Turnier ist verboten. Im Falle einer Abweichung von der Regel durch einen Spieler hat der Haupttrainer wie unter 2.5. zu verfahren. Wird die Regel durch mitfahrende Eltern verletzt, so hat der Haupttrainer oder sein Vertreter eine Meldung mit Namensnennung an den Vorstand zu erstatten.

2.7. Die Haupttrainer der 1. Mannschaft und der Junioren oder ihre Vertreter können den Spielern bei bestimmten Gelegenheiten (z.B. Erreichen eines sportlichen Ziels) den Konsum von leichtalkoholischen Getränken (bis 6% Vol.) in einem Maße erlauben, dass die Fahrtüchtigkeit der Spieler und ein normales Erscheinungsbild auf jeden Fall gegeben sind. Der Konsum solcher Getränke im beschriebenen Fall und Maße ist nur in der Umkleidekabine der Mannschaft oder im Mannschaftsbus (auch für mitfahrende Trainer, Betreuer, Eltern, volljährige Freunde und Fans) zulässig. Auf keinen Fall jedoch vor Augen der Spieler anderer Mannschaften des EHC80 und anderer Vereine.

2.8. Die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Trainings- und Spielbetrieb durch Trainer, Betreuer, angestellte und ehrenamtliche Mitarbeiter unter Alkoholeinfluss hat die sofortige Auflösung des Angestelltenverhältnisses bzw. der Zusammenarbeit zufolge.

2.9. Spielern des EHC80 sind das Rauchen von Tabakwaren wie Shisha sowie der Konsum von Drogen und Rauschmitteln generell verboten. Wird ein Spieler von einem Trainer, Betreuer oder einem EHC80-Offiziellen während des Trainings-, Spiel- oder vom EHC80 organisierten Freizeitbetriebs bzw. während der in Verbindung mit diesen stehenden Auswärtsfahrten und -aufenthalt bei Rauchen, Konsum, Vermittlung, Anbieten, Verabreichung oder Verkauf solcher Waren bzw. Mittel angetroffen, so ist von diesen sofort eine Meldung an den Vorstand des EHC80 zu erstatten. Dem Spieler droht in solch einem Fall der sofortige Ausschluss aus dem EHC80.

2.10. Eltern und andere Erwachsene werden angehalten, auf den Konsum von Alkohol und das Rauchen in Sportstätten und in derer unmittelbaren Nähe in Anwesendheit von Spielern der Mannschaften Anfänger bis einschließlich Jugend sowie anderer Kinder und Jugendlichen zu verzichten. Übermäßiger Alkoholkonsum wird durch die EHC80-Offiziellen beim Vorstand angezeigt. Der Vorstand entscheidet über die Behandlung solcher Fälle.

2.11. Keine Macht den Drogen! Eltern, andere Erwachsene und erwachsene Spieler sind Vorbilder für Spieler aus dem Nachwuchsbereich! Es liegt mit in ihrer Verantwortung, den Kindern und Jugendlichen ein gutes Beispiel zu geben.

3. Verhalten

3.1. Eine während des Trainings- oder Spielbetriebs bzw. in dessen unmittelbarem Umfeld vollzogene Gewaltanwendung mit dem eindeutig erkennbaren Ziel, einen Menschen bzw. seine Würde zu verletzen oder sein Eigentum zu schädigen, hat den sofortigen Ausschluss aus dem Verein bzw. die Erstattung einer Polizeianzeige zufolge.

3.2. Ein während des Trainings- oder Spielbetriebs bzw. in dessen unmittelbarem Umfeld geführter verbaler Angriff mit Verletzung der Würde eines Menschen hat je nach Schwere des Vergehens eine sofortige Verwarnung und im Wiederholungsfall den Ausschluss aus dem Verein bzw. die Erstattung einer polizeilichen Anzeige zufolge.

3.3. Die mutwillige Entwendung oder Beschädigung fremden Eigentums (keine zufällige, wie z.B. versehentliches Einstecken von fremdem Schutzkragen in die Tasche oder versehentliche Beschädigung eines fremden Schlägers im Vorbeigehen durch Auftreten) hat eine Verwarnung durch den Haupttrainer, vollständigen Ersatz des entwendeten bzw. beschädigten Gegenstandes und im Wiederholungsfall den sofortigen Ausschluss aus dem Verein bzw. die Erstattung einer Polizeianzeige zufolge.

3.4. Mobbing unter Spielern wird durch Trainer und Betreuer unterbunden. Der/die beteiligte/n Spieler werden durch den Haupttrainer verwarnt bzw. im Wiederholungsfall vom Trainings- und Spielbetrieb zeitweise suspendiert, ohne Rücksicht auf Folgen für den Spielbetrieb der Mannschaft. Im Wiederholungsfall hat der Haupttrainer der betroffenen Mannschaft eine Meldung an den Vorstand zu erstatten. Der Vorstand entscheidet über weitere Vorgehensweise in jedem konkreten Fall.

3.5. Mobbing unter Trainern, Betreuern, Eltern, EHC80-Offiziellen sowie anderen ehrenamtlichen und angestellten Mitarbeitern wird im Falle einer Anzeige durch den/die Betroffenen beim Vorstand von diesem untersucht. Der Vorstand entscheidet über weitere Vorgehensweise in jedem konkreten Fall.

3.6. Sexuelle Belästigung, sexuelle Übergriffe aller Art, mutwillige Verletzung der Intimsphäre, Diskriminierungen aller Art sowie weitere die Würde einer Person verletzende Handlungen haben je nach Schwere des Vergehens eine Verwarnung, eine Untersuchung durch den Vorstand, einen Ausschluss aus dem Verein bzw. eine polizeiliche Anzeige zufolge.

3.6. Innerhalb unseres Vereins werden alle Entscheidungen und Weisungen offen kommuniziert und bei Bedarf erklärt.

3.7. Spieler akzeptieren die Entscheidungen ihrer Haupttrainer bzw. Vertreter und Betreuer und befolgen deren Weisungen exakt.

3.8. In den Mannschaften Jugend, Junioren und Senioren haben die Kapitäne als Vertreter der Spieler das Recht und die Pflicht, die Einwände und Vorschläge der Mehrheit der Spieler bezüglich der Entscheidungen und Weisungen der Trainer und Betreuer an diese heranzutragen. Sollte in einer Mannschaft ein Problem durch Kommunikation unter Beteiligten nicht gelöst werden können, so wird das Anliegen vom Haupttrainer oder Betreuer an den Jugendleiter herangetragen. Dieser trifft eine Entscheidung oder trägt das zu lösende Problem dem Vorstand vor. Die vom Vorstand oder vom Jugendleiter getroffene Entscheidung wird durch den Jugendleiter an den Haupttrainer der Mannschaft kommuniziert. Dieser gibt die Entscheidung der Mannschaft bekannt. Die Entscheidung ist für alle Beteiligten verbindlich.

3.9. In den Mannschaften Anfänger, Kleinstschüler, Kleinschüler, Knaben und Schüler werden die Einwände und Vorschläge der Mehrheit der Spieler und/oder derer Eltern bezüglich der Entscheidungen und Weisungen der Trainer und Betreuer durch die Eltern an den Haupttrainer im Rahmen einer Elternversammlung herangetragen. Sollte in einer Mannschaft ein Problem durch Kommunikation unter Beteiligten nicht gelöst werden können, so wird das Anliegen vom Haupttrainer oder Betreuer an den Jugendleiter herangetragen. Dieser trifft eine Entscheidung oder trägt das zu lösende Problem dem Vorstand vor. Die vom Vorstand oder vom Jugendleiter getroffene Entscheidung wird durch den Jugendleiter an den Haupttrainer der Mannschaft kommuniziert. Dieser gibt die Entscheidung der Mannschaft direkt oder den Eltern im Rahmen einer Elternversammlung bekannt. Die Entscheidung ist für alle Beteiligten verbindlich.

3.10. Anliegen der Spieler und Eltern, die den Trainings- und Spielbetrieb nicht tangieren, werden von diesen den Betreuern der jeweiligen Mannschaften mitgeteilt. Betreuer werden angehalten, das Anliegen selbständig zu bearbeiten oder an einen der zuständigen Elternräte mit Benennung aller Details weiterzureichen. Die Elternräte beraten die Anliegen mit den Vorstandsmitgliedern und unterbreiten den Betreuern Vorschläge mit Benennung der zugrunde liegenden Details. Ziel: Anstehende Fragen zeitnah beantworten, Probleme schnellsten lösen und somit jeglichem Aufkommen von Missverständnissen und Auseinandersetzungen vorbeugen.

Sollten die Anliegen auf diesem Wege nicht befriedigend gelöst werden können, so wird der Vorstand eine für solche Fälle vereinsübergreifende Entscheidung treffen, die für alle EHC80er verbindlich sein wird.

3.11. Eltern tragen zum großen Teil die Verantwortung dafür, wie gut sich ihre Kinder im EHC80 fühlen und als Eishockey-Spieler und Menschen im Rahmen einer Mannschaft entwickeln. Kinder und Jugendliche empfinden vieles anders als ihre Eltern. Ambitionen und Wünsche der Eltern verleiten diese oft zu Äußerungen, die im Widerspruch zur Gefühlswelt der Kinder und der Jugendlichen stehen und bei ihnen zu ernsthaften seelischen Problemen führen können. Die Erwachsenen sollten dies immer bedenken, bevor sie ihre Meinung über Qualität des Trainings, der Betreuung, der Organisation des Vereins und die Qualität der anderen Spieler den Kindern und Jugendlichen gegenüber äußern. Eltern haben als Vorbilder große Macht über ihre Kinder. Sie sollten mit dieser Macht sehr behutsam und überlegt umgehen, denn – Im Mittelpunkt steht das Kind!

3.12. Eishockey ist ein Mannschaftssport. Jeder Spieler trägt zum Erfolg seiner Mannschaft entsprechend seinen Möglichkeiten bei. Jeder Spieler hat gemäß Weisung seines Trainers eine Rolle im Team zu übernehmen und nach besten Wissen und Gewissen zu erfüllen. Die Erfüllung der vom Trainer vor dem Spieler gestellten Aufgaben setzt voraus, dass der Spieler bestrebt sein muss, im Training aufmerksam und konzentriert ein Maximum zu lernen. Dabei muss der Spieler auch lernen, seine individuelle Wünsche und Bedürfnisse mannschaftsdienlich zurückzustellen. Jeder Spieler sollte sich dessen immer bewusst sein und Verantwortung für sein Handeln übernehmen, um ein fester und wichtiger Bestandteil des Teams zu sein oder zu werden.

Leistet ein Spieler im Training oder Spiel weniger als die Mannschaft von ihm erwarten kann, so so sind andere Spieler gezwungen, dies im Spiel durch zusätzliche Anstrengungen auszugleichen. Die Gesamtleistung der Mannschaft leidet insbesondere unter dem Spiel in Unterzahl, die aus unüberlegten, leichtsinnigen oder egoistisch-emotionalen Fouls einzelner Spieler resultiert. Mangelnde Leistungsbereitschaft, überhöhte Selbsteinschätzung, fehlendes Selbstvertrauen oder unüberlegtes Handeln sind Gründe für den Misserfolg.

Seit Jahrzehnten machen sich Eishockey-Begeisterte darüber Gedanken, worin das Geheimnis einer erfolgreichen Mannschaft liegt. Hier einige davon:

„Immer währende Schaffung einer Überzahl auf einem Stück des Feldes. Dies erfordert Willen, Können, Kraft und Hirn.“

„Die Frage ist: Wie erleichtere ich meinem Partner das Spiel?“

„Eishockey ist ein Spiel und es sollte, wie jedes Spiel, mit Witz und Überlegung gespielt werden!“

„Ein guter Pass ist schneller als der schnellste Spieler. Er kommt erst, wenn mein Mitspieler mich sieht. Und er ist erst dann gut, wenn er in den Raum kommt, denn ich durch Bewegung für mich frei gehalten habe.“

Verinnerlicht der Spieler auch nur einen Teil dieser Gedanken, so ist er auf einem guten Weg, das Spiel Eishockey zu erlernen.

3.13. Trainer sind Lehrer. Sie bedienen sich ihrer Kenntnisse des Eishockeys, der Physiologie des menschlichen Körpers und der Psychologie der ihnen anvertrauten Spieler. Sie tragen eine große Verantwortung für die erfolgreiche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen zum Eishockey-Spieler.

Zielgerichtete und teambezogene erfolgreiche sportliche Entwicklung, Erziehung und Disziplin der Spieler sind Grundbegriffe für die Arbeit des Trainers. Er allein entscheidet über die Belange der Mannschaft.

Jeder Trainer muss jederzeit bestrebt sein, sein Wissen und Können entsprechend den vor ihm stehenden Aufgaben zu erweitern bzw. gemäß neuesten Erkenntnissen weiterzuentwickeln.

Angesichts der physiologischen und psychologischen Vielfalt unter Spielern einer Mannschaft ist die Arbeit des Trainers außerordentlich interessant und gleichzeitig ebenso schwer. Hier sind Spieler, Betreuer, Eltern und die Offiziellen des Vereins gefordert, den Trainern die best mögliche Unterstützung zu bieten. Die Kritik an der Arbeit eines Trainers kann nur eins sein – frei von Emotionen, begründet und konstruktiv. Und dann, immer nur unter der Prämisse: Im Mittelpunkt steht das Kind!

Äußerungen, welche die Autorität des Trainers in Frage stellen oder gar seine Würde verletzen, werden nicht geduldet. Trainer und Betreuer sind verpflichtet, solche Äußerungen zu unterbinden, der/den betreffenden Person/en eine Verwarnung auszusprechen und im Wiederholungsfall dem Vorstand über den Vorgang eine Meldung mit Namensnennung zu machen. Der Vorstand entscheidet über weitere Vorgehensweise in jedem konkreten Fall.

3.14. Die Arena Nürnberger Versicherung ist unser Stammhaus, in dem wir uns heimisch fühlen, jedoch rein rechtlich Gäste sind. Als Verein, der die Einrichtungen der Arena am intensivsten nutzt, müssen wir besonders aufmerksam und pfleglich mit diesen umgehen. Nur so kann ein reibungsloser und geordneter Trainings- und Spielbetrieb gewährleistet werden.

Seit Jahren wird immer wieder darauf hingewiesen, dass das Spielen mit Puck/Holzkugel/ Ball/Schläger in der Arena oder in anderen Sportstätten außerhalb der Trainings- und Spielflächen und ohne Aufsicht durch Trainer/Betreuer verboten ist. Seit Jahren zahlt der EHC80 an die Arena für die verursachten Schäden.

Alle EHC80er werden aufgerufen, auf die Unversehrtheit der von uns benutzten Sportstätten und -ausrüstungen zu achten, Kinder und Jugendliche bei Bedarf auf den leichtsinnigen Umgang mit diesen aufmerksam zu machen und mutwillige Beschädigung vorzubeugen.

4. Haftung

4.1. Während der Nutzung der Sportstätten für den Spiel- und Trainingsbetrieb sowie der Personen-beförderungsmittel gilt grundsätzlich: Eltern haften für ihre Kinder. Erwachsene haften persönlich.

4.2. Der EHC80 haftet für Sachschäden, die durch Spieler, Eltern, Trainer, Betreuer und Offizielle des EHC80 während des Spiel- und Trainingsbetriebs in der Arena Nürnberger Versicherung oder in anderen Sport- und Freizeitstätten verursacht werden. Der EHC80 behält sich das Recht vor, im Falle eines nachweislich mutwillig verursachten Sachschadens dem Verursacher den zur Behebung des Schadens notwendigen Geldbetrag in Rechnung zu stellen.

4.2.1. Haftungsbereich Trainingsbetrieb. Während des Trainingsbetriebs haftet der EHC80 gegenüber der Arena Nürnberger Versicherung für Sachschäden, verursachte durch Spieler, Trainer, Betreuer oder Offizielle des EHC80 in folgenden räumlichen und zeitlichen Abschnitten:

– Räumlicher Abschnitt: Ab Gittertür des Eingangs Öffentlicher Lauf bis Ende des Korridors mit Umkleidekabinen. Zugänge zu den Eisflächen. Zum Zeitpunkt des Trainings benutzte Umkleidekabinen. Eisflächen und unmittelbar angrenzende Bereiche. Zuschauerränge und zugehörige, der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtungen gehören nicht zum Haftungsbereich des EHC80.

– Zeitlicher Abschnitt: 1 Stunde vor – bis 1 Stunde nach dem Training.

Sollten in diesem Zeitabschnitt Sachschäden durch EHC80er bzw. Vereinsfremde verursacht werden, so sind diese sofort den Betreuern der im Training befindlichen Mannschaften zu melden. Die Betreuer haben dem Eismeister sofort und der EHC80-Geschäftsstelle zeitnahe eine handschriftliche Schadensmeldung zu überreichen, mit genauer Angabe des Zeitpunkts der Schadensfeststellung, des Schadenumfangs und mit dem Vermerk über den Verursacher, soweit dieser feststellbar ist. Handelt es sich beim Verursacher um vereinsfremde Person/en, so ist dies in der Schadensmeldung unter Angabe möglicher Zeugen festzuhalten.

Vor dem Bezug einer Umkleidekabine prüfen die Betreuer deren Zustand auf mögliche Sachschäden oder außergewöhnliche Verunreinigungen. Werden solche festgestellt, so haben die Betreuer dem Eismeister sofort und der EHC80-Geschäftsstelle zeitnah eine handschriftliche Schadensmeldung zu überreichen, mit genauer Angabe des Zeitpunkts der Schadensfeststellung, des Schadenumfangs und mit dem Vermerk über den Verursacher, soweit dieser bekannt ist.

4.2.2. Haftungsbereich Spielbetrieb. Auswärtsspiele. Während des Spielbetriebs haftet der EHC80 gegenüber dem Betreiber einer Sportstätte für Sachschäden, verursachte durch Spieler, Trainer, Betreuer oder Offizielle des EHC80 in folgenden räumlichen und zeitlichen Abschnitten:

– Räumlicher Abschnitt: Zugang zur zugewiesenen Umkleidekabine. Zugewiesene Umkleidekabine. Zugang zur Eisfläche. Spielerbank. Strafbank.

– Zeitlicher Abschnitt: Ab dem Zeitpunkt des Betretens der Sportstätte bis zum Zeitpunkt des Verlassens dieser.

Sollten in diesem Zeitabschnitt Sachschäden durch Mitglieder der obengenannten Personengruppe verursacht werden, so sind diese sofort den Betreuern des EHC80 zu melden. Die Betreuer haben dem Eismeister der Sportstätte sofort und der EHC80-Geschäftsstelle zeitnah eine handschriftliche Schadensmeldung zu überreichen, mit genauer Angabe des Zeitpunkts der Schadensfeststellung und des Schadenumfangs. Die bei der EHC80-Geschäftsstelle einzureichende Schadensmeldung muss zusätzlich einen Vermerk über den Verursacher des Schadens enthalten, soweit dieser feststellbar ist.

Vor dem Bezug einer Umkleidekabine prüfen die Betreuer deren Zustand auf mögliche Sachschäden oder außergewöhnliche Verunreinigungen. Werden solche festgestellt, so haben die Betreuer diese dem Eismeister der Sportstätte sofort eine handschriftliche Schadensmeldung zu überreichen.

4.2.3. Haftungsbereich Spielbetrieb. Heimspiele. Während des Spielbetriebs in der Arena Nürnberger Versicherung haftet der EHC80 als Veranstalter gegenüber der Arena für alle Sachschäden, die in folgenden räumlichen und zeitlichen Abschnitten verursacht werden:

– Räumlicher Abschnitt: Ab Eingangstür Öffentlicher Lauf bis Ende des Korridors mit Umkleidekabinen. Zugänge zu den Eisflächen. Zum Zeitpunkt des Spiels benutzte Umkleidekabine. Benutzte Spielhalle (Arena oder Halle 2) einschließlich Zuschauerränge und die der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtungen.

– Zeitlicher Abschnitt: 1 Stunde vor – bis 1 Stunde nach dem Spiel.

Sollten in diesem Zeitabschnitt Sachschäden durch EHC80er bzw. Vereinsfremde verursacht werden, so sind diese sofort den Betreuern der im Spiel befindlichen Mannschaften zu melden. Die Betreuer haben dem Eismeister sofort und der EHC80-Geschäftsstelle zeitnah eine handschriftliche Schadensmeldung zu überreichen, mit genauer Angabe des Zeitpunkts der Schadensfeststellung, des Schadenumfangs und mit dem Vermerk über den Verursacher, soweit dieser feststellbar ist. Handelt es sich beim Verursacher um vereinsfremde Person/en, so ist dies in der Schadensmeldung unter Angabe möglicher Zeugen festzuhalten.

Vor dem Bezug einer Umkleidekabine prüfen die Betreuer deren Zustand auf mögliche Sachschäden oder außergewöhnliche Verunreinigungen. Werden solche festgestellt, so haben die Betreuer dem Eismeister sofort und der EHC80-Geschäftsstelle zeitnah eine handschriftliche Schadensmeldung zu überreichen, mit genauer Angabe des Zeitpunkts der Schadensfeststellung, des Schadenumfangs und mit dem Vermerk über den Verursacher, soweit dieser bekannt ist.

4.3. Sachschäden, die durch normale Abnutzung bzw. durch Eishockey-typische Nutzung der Einrichtungen der Arena Nürnberger Versicherung und anderer Sport- und Freizeitstätten auftreten, stellen keinen Haftungsfall dar.

Nürnberg, November 2011

Der Vorstand

EHC Nürnberg 1980 e.V.

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